Maybelline auf der Secret Island: der gebrandete Magic Mirror X am FM4 Frequency 2024

Goldfolie an Decke und Wänden, magentafarbener Teppich am Boden, davor Kunstrasen – und mittendrin ein Fotospiegel, den man auf den ersten Blick nicht als Gerät erkennt. So sah der Auftritt von Maybelline New York beim FM4 Frequency Festival 2024 in St. Pölten aus. Unser Magic Mirror X stand darin nicht als Technik, sondern als Teil der Kulisse.
Ein Container, der nicht wie ein Messestand aussieht
Die Fläche war ein umgebauter Seecontainer im Containerdorf am Festivalgelände, unweit des großen Secret-Island-Schriftzugs. Von außen dunkles Wellblech, davor ein Streifen Kunstrasen und Regiestühle an einem Counter. Von innen dann der Bruch: Decke und Rückwand komplett mit goldener Knitterfolie ausgekleidet, der Boden in kräftigem Magenta, dazu großformatige Kampagnenmotive und eine Lippen-Leuchtschrift.
Der Effekt ist beabsichtigt. Wer vom staubigen Gelände hereinkommt, steht in einem Raum, der mit dem Rest des Festivals nichts zu tun hat. Genau das ist der Grund, warum solche Flächen fotografiert werden: Sie sehen auf dem Handy nach etwas aus, das man gefunden hat.
Der Fotospiegel als Möbelstück
Für diesen Raum haben wir den Magic Mirror X nicht einfach hingestellt, sondern in die Gestaltung eingebaut. Das Gerät steckte in einem weißen Bogenrahmen im Look der Kampagne, mit Schriftzug und Motiv auf der Front. Daneben stand die Drucksäule, ebenfalls in Weiß, mit dem Ausgabeschacht auf Griffhöhe. Wer davorstand, sah einen Spiegel in einem Rahmen – keine Fotobox.
Technisch bleibt darunter dasselbe Gerät: 202 Zentimeter hoch, 75 breit und nur 27 tief, mit einer 70 Zoll großen Spiegelfläche im Hochformat, einer Canon-DSLR und zwei eingebauten Blitzen. Die schlanke Bauform war hier der entscheidende Punkt. In einem Container ist die Tiefe die knappste Größe: Jeder Zentimeter, den ein Gerät in den Raum ragt, fehlt den Gästen zum Posieren.
Die Blitze haben den zweiten Teil der Arbeit übernommen. Goldfolie wirft Licht in alle Richtungen zurück, der Boden schickt Magenta nach oben, und durch die offene Containerfront kommt pralles Sonnenlicht. Ohne eigene Lichtquelle hätte jedes Foto einen anderen Farbstich gehabt. Mit zwei Blitzen sitzt der Weißabgleich auf jedem Bild gleich – das ist der Unterschied zwischen einer Aktivierung, deren Bilder geteilt werden, und einer, deren Bilder im Handy bleiben.
Zwei Druckformate, ein Motiv
Gedruckt wurde in zwei Varianten desselben Layouts: einmal quer mit drei Aufnahmen nebeneinander, einmal hoch mit drei Aufnahmen plus Kampagnenfläche. Auf beiden der Maybelline-Schriftzug, die Instagram-Handles und ein QR-Code, über den das Bild zusätzlich digital aufs Handy kam.
Ein Teil der Ausdrucke ist gar nicht mitgegangen, sondern im Container an der Wand gelandet. Das passiert bei Aktivierungen regelmäßig und ist ein gutes Zeichen: Die Fläche füllt sich im Lauf des Tages mit den Bildern der Gäste und wird selbst zur Dekoration. Wer später hereinkommt, sieht sofort, was ihn erwartet – besser als jede Beschilderung.
Betrieb ohne Betreuung
Wie beim Einsatz im Jahr darauf war auch 2024 keine Betreuung von uns vor Ort gebucht. Das Promotion-Team von Maybelline war ohnehin durchgehend im Container, und ein zusätzlicher Promotor am Gerät hätte nur Platz gekostet.
Das funktioniert unter einer Bedingung: Das Gerät muss sich selbst erklären. Der Startbildschirm führt ohne Text durch den Ablauf, das Layout ist fix hinterlegt, es gibt keine Auswahl, bei der etwas schiefgehen kann. Beim Aufbau bekommt das Team vor Ort eine kurze Einweisung – Papier nachlegen, Neustart, Telefonnummer – und danach läuft die Station.
Was ein Festival von einer Firmenfeier unterscheidet
Bei einer Firmenfeier kennt man die Gästezahl, den Ablauf und den Raum. Auf einem Festival kennt man nichts davon. Es kommen Gruppen statt Paare, der Andrang verteilt sich unvorhersehbar über den Tag, und das Licht ändert sich stündlich.
Deshalb entscheidet die Vorbereitung: Layout vorab fertig, Verbrauchsmaterial großzügig kalkuliert, eigenes Internet mitgebracht, Gerät so aufgestellt, dass Warteschlange und Durchgang sich nicht in die Quere kommen. Wer das vorher klärt, braucht während des Events niemanden, der eingreift.
Ein Jahr später waren wir wieder für Maybelline am Frequency – dann in einem anders gestalteten Container und mit deutlich mehr Hitze. Diese Geschichte steht im Beitrag Magic Mirror X am FM4 Frequency Festival.
Passende Geräte für gebrandete Aktivierungen
Der Magic Mirror X gehört zur Classic Line. Wenn die Überdachung niedrig ist, passt der Magic iMirror mit 180 Zentimetern besser; soll das Gerät festlicher wirken, ist der Magic Mirror Retro im Goldrahmen die Alternative. Für hohen Durchsatz auf engem Raum bleibt die Fotobox Classic die pragmatische Wahl. Und wenn die Gäste nicht nur fotografiert, sondern per KI verwandelt werden sollen, gibt es denselben Spiegel als KI-Fotospiegel.
Eine Fotostation für deine Markenfläche
Du planst eine Aktivierung auf einem Festival, einer Messe oder einem Open-Air-Gelände und willst, dass das Gerät nach deiner Marke aussieht und nicht nach Technik? Sag uns Fläche, Zeitraum und Look – wir sagen dir, welches Gerät hineinpasst, was sich verkleiden lässt und was es vor Ort braucht. Im Einsatz sind wir österreichweit.



















